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Seniors Geschrieben von Robert Naumann

Niederlage in Montabaur

Bei über 30 Grad mussten sich die Pforzheim Wilddogs bei den Montabaur Farmers mit 37:40 ihre erste Niederlage der Saison abholen. In einem Spiel, das am Anfang deutlich zugunsten der Gastgeber lief, holten die Wilddogs zwischenzeitlich die Führung. Am Ende fehlte das nötige Glück im letzten Drive, um hier als Sieger vom Platz zu gehen, aber der Reihe nach.

Der erste Angriff der Gäste endete in einem Fumble und mit der Übernahme des Balles durch die Wilddogs, dachten zumindest alle im Stadion. Doch nach ein wenig Diskussion unter den Schiedsrichtern wurde das First Down der Wilddogs zurückgenommen, die Down-Marker wieder versetzt und es hieß First Down Farmers. Begründung: Unabsichtliches Abpfeifen während des Ballverlustes. Der Touchdown der Gastgeber folgte direkt, 7:0. Für die Wilddogs gab es dann gleich doppelt Pech: der anschließende Kick war sehr hoch und hüpfte unglücklich zurück, Farmers wieder im Ballbesitz an der 25, und kurze Zeit später stand es 14:0 am Ende des ersten Viertels.

Die Wilddogs waren nach so zwei schnellen Packungen jetzt bemüht, Ruhe und Verlässlichkeit ins Spiel zu bringen. Ein Touchdown von Quarterback Rayna Stewart half dabei schonmal. Die Farmers zogen nach. Für die Zuschauer im Mons-Tabor-Stadion gab es in dieser Phase ein reines Punktefeuerwerk. Denn die Wilddogs reagierten mit einem Touchdown durch Alec Tatum, 21:14. Erst jetzt, nach einem starken Quarterback Sack der Wilddogs, kommt es zum ersten Punt in der Partie. Aus guter Feldposition verhungert aber der Wilddogs-Angriff, ein gewagtes Ausspielen des vierten Versuches statt eines Field Goals bleibt ergebnislos – das sollte sich zum Ende des Spieles noch rächen. Den Gastgebern gelingt dann auch noch ein Safety, und kurz vor Schluss noch ein Field Goal. Ein ernüchterndes 26:14 läutet die Halbzeit ein.

Zur zweiten Hälfte ist es wieder Alec Tatum, der punktet. Wie schon 2022 entwickelt sich Alec zum absoluten Punktegarant. Eine Interception von Martin Körber bringt die Wilddogs danach wieder in Ballbesitz, dann wieder ein Touchdown durch Alec und eine erfolgreiche Two-Point Conversion durch Josh Purdie. 26:29 die Führung für die Wilddogs. Jetzt stellt Montabaur die Offense um und packt ordentlich Material an die Linie. Ein starker Run über 78 Yards ist das Ergebnis, 33:29.

Das letzte Spielviertel beginnt und Montabaur zieht das Momentum auf seine Seite. So mussten die Wilddogs mit ansehen, wie auch der zweite Drive mit der neuen Formation direkt zu Punkten führte: 40:29 und noch ein Viertel zu spielen. Ein 65-Yards-Pass auf Luca Hirschberger und eine erfolgreiche Two-Point durch selbigen erhöhen auf 40:37. Im nächsten Drive wird der Ball erobert, aber die Wilddogs verhungern im vierten Versuch. Am Ende können die Farmers die Uhr auslaufen lassen.

„Im Nachhinein ist man ja bekanntlich immer schlauer“, so Headcoach Michael Lang. „Das Risiko, auf Touchdown zu spielen in der ersten Halbzeit, zahlte sich nicht aus, wenn man den Endstand anschaut. Wir kamen schlecht ins Spiel und haben dann, als wir die Chance zur Führung hatten, diese leider liegenlassen. Wir werden uns jetzt in Ruhe das Tape anschauen und dann geht’s am 13.07 daheim weiter.“ Auch Defense-Coordinator Sascha Deger findet ähnliche Worte: „Wenn man 40 Punkte kassiert, dann lief einiges schief. Leider haben wir mit einigen Strafen auch den Drive der Gegner am Laufen gelassen.“ Mitgereist war auch Vorstand Kai Höpfinger: „Im ersten Viertel war das natürlich nicht gerade schön anzusehen. Aber ab da war's ein Hammer-Spiel mit leider unglücklichem Ausgang für uns. Ich freue mich auf das Rückspiel zum Ende der Saison bei uns. Die Jungs haben jetzt erstmal ein bisschen Urlaub und dann geht’s am 13.07 daheim gegen Gießen weiter.“

Viel aufzuarbeiten für die Wilddogs also bis zum nächsten Spiel. Kick-off am 13.07 in der Kramski-Arena ist um 17:00 Uhr. Tickets gibt’s im Vorverkauf unter wilddogs.de/verein/Ticketshop.

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