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Seniors Geschrieben von Robert Naumann

Mit einem Fuß in der GFL2

Die Pforzheim Wilddogs haben in einem Spiel, das spannender als nötig wurde gegen die Regensburg Phoenix mit 35:28 gewonnen. Die knapp 100 Mitgereisten Fans bekamen eine Wilddogs Mannschaft zu sehen, die in der ersten Halbzeit keinen Zweifel an ihren Ambitionen zeigte. Doch Halbzeit zwei, drohte das Ziel, den Aufstieg in die GFL2, zu ruinieren. Denn wie Phoenix kamen die Regensburger aus der Asche der Halbzeit zurück.

Die Wilddogs-Fans sorgten schon vor dem Kick-Off für ordentlich Stimmung auf der Tribüne, die knapp 100 Fans aus der Goldstadt zeigten wie Lautstärke und Unterstützung auszusehen und vor allem zu klingen haben. Mit dem Münzwurf war dann auch klar, dass die Offense der Wilddogs die Partie beginnen sollte. Der erste Lauf ging dann gleich mal fünf Yards nach hinten, auch mit dem Zweiten wurde es nicht besser. Am Ende musste der Ball an den Gastgeber abgegeben werden. Doch die Wilddogs Defense ließ nichts zu und nach vier Versuchen waren die Wilddogs wieder am Drücker. Und jetzt zeigte die Offense um Quarterback José Tabora, die Dominanz die man aus der Saiosn kannte.

Ein 50 Yard Pass auf Alec Tatum sorgte für die ersten Punkte, Tim „Eisenfuß“ Lampert verschoss wieder keinen einzigen Extrapunkt, 0:7 der Stand. Regensburg wurde danach direkt wieder ohne First-Down vom Platz geschickt. Nach einem langen Drive mit Pässen auf Lukas Klima, Christopher Herr und Felix Dorn, ist es Theo Michel der den Ball von der 1 Yard-Line in die Endzone drückt. 0:14 auf der Anzeigetafel und die Euphorie im Fan-Block stieg.

Viertel Nummer zwei ging auch genau so weiter. Wieder fängt Alec Tatum den Ball in der Endzone, 0:21. Erst jetzt kommen auch die Regensburger ins Spiel, das erste First-Down ist wie ein Lebenszeichen der gegnerischen Offense, doch es sollte bei diesem Lebenszeichen bleiben. Felix Dorn erhöht schließlich zum 28:00 Halbzeitstand. Auf der Tribüne war die Stimmung jetzt mehr als nur ausgelassen. Doch Vorstand Kai Höpfinger mahnt zur Vorsicht „Gegen ein solches Team mit diesem Stand in die Halbzeit zu gehen ist gefährlich. Weil man neigt dazu das Spiel zum Selbstläufer werden zu lassen.“ Das Omen des Vorstandes sollte recht behalten.

Halbzeit zwei begann mit schrecklichen sieben Minuten für die Wilddogs. Zuerst legten die Phoenixe einen starken Kick-Return an die 35 hin, gefolgt von starkem Runplay das seinen Weg in die Endzone fand, 07:28. Die Wilddogs Offense vergeudete ihre Chancen gegen die Defense aus Regensburg, ein Big Play später stand es schon 14:28. Die Luft wurde dünn und Regensburg ist wie ein Phoenix aus der Asche der ersten Halbzeit emporgestiegen. Der Endgültige Stimmungsdämpfer für die Wilddogs-Seite der Tribüne war dann die Interception mit einem Pick-Six der Gäste, 21:28 und der erarbeitete Vorsprung der ersten Halbzeit war dahin.

Die Wilddogs brachten wieder Ruhe in ihr Spiel. Mit einem ruhigen Drive mit kleinen aber präzisen Schritten kam das Selbstvertrauen wieder zurück und auch das Momentum wurde wieder ausgeglichen. Jetzt begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Im letzten Spielviertel erhöhte Alec Tatum zum 21:35. Eine Interception von Matthew Soldner bremste die Regensburger Aufholjagd. Die Wilddogs konzentrierten sich jetzt auf das Spiel und auf die Kontrolle der Uhr. Eine Minute vor Schluss kam Regensburg nochmal in die Endzone, 28:35. Der anschließend versuchte On-Side-Kick kam nicht über die notwendigen 10 Yards, ärgerlich für den Gastgeber aber glücklich für die Wilddogs. Somit leitete die Victory-Formation den ersten Sieg der Wilddogs gegen ein bayrisches Team ein.

„Was ein Spiel. Mit einem dritten Spielviertel, dass wir jetzt einfach mal vergessen.“ So Headcoach Michael Lang „Es war traumhaft, alle haben sauber Football gespielt. Der Spielplan ging auf und am Ende stehen wir jetzt mit einem Fuß in der zweiten Bundesliga. Und fast noch wichtiger, kein Spieler, weder bei uns noch bei Regensburg, hat sich in diesem Spiel verletzt.“ Auch Vorstand Kai Höpfinger ist mehr als glücklich. „Was ein Spiel, hätte gerne auch weniger spannend sein dürfen. Aber am Ende bin ich einfach nur glücklich über das Ergebnis. Jetzt feiern wir noch auf der Heimfahrt und dann geht’s mit der Vorbereitung für den 18. September zu Hause weiter.“

Mit Spannung wird jetzt das Spiel ohne Pforzheimer Beteiligung erwartet, denn am nächsten Wochenende empfangen die Montabaur fighting Farmers die Regensburg Phoenix. Das Ergebnis dort dient auch als Gradmesser für das eigene Heimspiel gegen die Farmers am 18. September. Tickets gibt’s hier: EVENTIM Ticket Shop

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